Familie. Vater. Mutter. Kind. Und was sich alles gehört

Veröffentlicht auf von Anscha

Familienalbum:

eine Art Tagebuch, bei dessen Betrachtung vergessene Erinnerungen wieder wach werden. Vorsicht: zeigt, wie schnell die Zeit vergeht und wie unvorteilhaft vergangene Moden waren!

Familienangelegenheiten:

sind alle Dinge, die Fremde grundsätzlich nichts angehen, aber jeden brennend interessieren.

Familienanschluß:

kann bei Verlobung und Hochzeit großzügig gewahrt werden, muß aber nicht.

Familienbesitz:

ist wie Sozialismus - alles gehört niemandem.

Familienbild:

ist ein Foto, auf dem grundsätzlich einer Faxen macht, die Augen gerade geschlossen hat oder besonders dumm guckt.

Familienfeier:

eine Veranstaltung, auf der viel gegessen, getrunken, gelacht - und noch mehr gestritten und gelästert wird.

Familienflasche:

ist eine wenig nette Umschreibung für das erfolgloseste Familienmitglied .

Familienforschung:

ist eine zeitraubende Beschäftigung, bei der versucht wird, wenigstens einen Urahn zu finden, der es zu einiger Berühmtheit gebracht hat. Zur Not darf er auch ruhig ein Schurke gewesen sein.

Familiengesetzbuch:

ist das ungeschriebene Gesetz, das von der Hausfrau aufgestellt wird.

Familiengrab:

der einzige Ort, an dem sich die dort Versammelten auch über Jahre hinweg garantiert nicht mehr streiten.

Familienleben:

findet dort statt, wo man sich nicht mehr über den Chef, sondern über die miesen Schulnoten der Kinder ärgert.

Familienmitglied:

wird man durch Geburt oder Heirat, im zweiten Falle mehr oder weniger freiwillig.

Familienplanung:

geht oft daneben, das freut dann die Bevölkerungspolitiker.

Familienlastenausgleich:

Zuwendungen der Großeltern an die Enkel.

Familienname:

kann eine Last sein ("Dümmlich"), ein Versprechen ("Reich") oder eine Wohltat ("Flick, Ford, Rothschild").

Familienoberhaupt:

ist nicht immer der, der sich dafür hält.

Familienpackung:

anderer Ausdruck für den Familien-Pkw.

Familiensinn:

die Kunst zu lächeln, wenn man den anderen eigentlich verprügeln möchte.

Familienvater:

ein Typ, den man daran erkennt, dass er immer freiwillig Überstunden macht.

Familienverhältnisse:

sind für Außen-stehende oft schwer zu durchschauen und für Insider nach außen schwer zu wahren.

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