Öffnen wir die Augen und lassen zu

Veröffentlicht auf von Anscha

 

Einen schönen Donnerstag wünsche ich Euch Besuchern meines Blogs !

 

Die Zeit die rennt, es ist schon fast wieder Wochenende & wir fragen uns,

wo unsere kostbare Zeit nur abgeblieben ist. Wir hatten doch noch so vieles zu tun; vieles um die Ohren.

Und wir wollten uns doch auch noch etwas Gutes tun. Doch das muss warten, bis wir unsere Aufgaben erledigt haben. Dann erst sind wir dran ! Nur noch schnell den anderen Helfen, die Jüngsten versorgen, für die Arbeitskollegen den Stapel Arbeit noch übernehmen, weil diese doch "was für sich tun wollen" und wir natürlich gerne anderen Helfen. Helfen ist schön, eine gute Geste und Dankbare Aufgabe wenn man dies vom Herzen macht und dieses Gefühl dann auch auf den Anderen emotional überträgt.

Doch wo ist dann unseres ?

Wir geben gern & nehmen äusserst ungern selbst was an.Wir fragen nicht. Warum auch ? Wir sind doch erwachsen. Auch wenn es eigentlich schön wäre- so denken wir.

Vielleicht meint es der Nachbar ja ernst, wenn er fragt: "Geht es wirklich?" Oder die Arbeitskollegen tauschen dafür auch ein anderes mal mit unserem kleinen Berg. Wir fragen ja nicht danach !

So bleibt es immer so, dass wir angesehen werden als die Person, die "sowieso immer alles GERNE macht"vielleicht wären die Jüngsten Spösslinge auch stolz drauf, selbst eine Aufgabe zu übernehmen, anstatt immer nur zu hören zu bekommen: "Du kannst das noch nicht..." ? Wir machen uns selbst damit ein Geschenk; Kinderaugen, die nicht größer sein könnten, wenn wir ein stolzes Danke als Belohnungsgeste geben. Unsere Kinder wachsen daran und sie zeigen uns, wie sehr man sich auch über Kleinigkeiten und nicht immer nur über Materielle Dinge freuen kann. Kleinigkeiten, wie sich eben unsere Kinder anstellen und fragen, ob sie helfen dürfen oder ob wir ihre Hilfe benötigen.

Geben wir ihnen nicht gerne das Gefühl und sagen ja ? Damit sie sich wichtig fühlen und somit ein gutes, gesundes Selbstwertgefühl entwickeln ? Uns ist diese Eigenschaft leider viel zu oft verloren gegangen, die wir unseren Kindern wünschen: Den MUT zu haben, zu fragen, kann ich Dir helfen ? Hilfst Du mir ? DANKE für Deine Hilfe ! Danke, dass es Dich gibt. Es würde vieles vereinfachen wenn wir nicht nur denken, dass wir die "Erziehungsberechtigten" unserer Kinder sind, sondern dass unsere Kinder auch berechtigt sind, es uns auf ihre Art und Weise zu sagen:

"Ich kann schon viel, bitte lass es mich zeigen. Dann haben wir was gemeinsames..."

 

Öffnen wir die Augen für das Drumherum und fixieren wir uns nicht nur auf das materielle Denken vieler Menschen oder auf das Denken; dass man alles alleine und sofort können müsse. Kleine Ruhephasen sind wichtig.

Öffnen wir die Augen auch für jede noch so kleine Kleinigkeit.

Es ist eine Sache des Blickwinkels, wie wir was in einer Sache sehen können.

Oder was eigentlich wirklich Dahinter steckt.

 

Euch nun einen ѕ¢нöηєη ∂σηηєяѕтαg 

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Was seht ihr in dieser "Sache" ? Einen mutigen, tapferen Löwen, alleine ? Oder eine Frau, die uns den Rücken kehrt und ein Teil dieses mutigen Löwen ist ? Oder seht ihr gar die 3 Menschen, die dieses gemeinsame Bild sichtbar machen ? Augenscheinlich ein Löwe, aber dieser wird nur durch das Zusammenwirken vieler ausgemacht.........

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